Week 45-49 2020 | Aarhus, DK

[English] Workshops Galore

Can it really be? A new PhD Diary entry by me? Almost on-time as well?! You might be thinking: “Erik sure must have caught up with his workload to be able to write a Diary entry.” Alas ’tis not the case. I am just procrastinating on some larger tasks I do not feel like tackling today. So. What happened since the I last made an entry here? Let’s take it week-by-week as always.

During week 45, I attended a workshop with the University of Helsinki. It was held completely remotely and an absolute blast! Whoever needs to run a workshop in the future better take a good look at how these folks did it. Personally, I am a huge fan of any online access within science. It helps me keep in touch with my colleagues in Oxford, Glasgow, and Tucson (AZ) on a weekly basis! I seriously wish more conferences and courses were offered remotely as it decreases expenses and organization needs quite drastically. Who knows, maybe I will be able to work fully remotely sometime in the future – I sure wouldn’t mind!

Week 46 saw me plummeting right back into teaching commitments. At the same time, I was preparing frantically for a workshop of my own which I ultimately held on the 12/11/2020. It was wonderful! During this workshop, I presented my R-Package KrigR to a wider audience of macroecologists and provided some hands-on examples of how to use it. It went smoothly and people seemed intrigued and impressed by what KrigR can do. I received a lot of very positive feedback and have already heard of some participants who are now using KrigR for their own projects (and still singing praises for it). The workshop was recorded and can be followed here in video format and here in html format (this version already has additional new bits).

Week 47 kept me particularly busy with some additional teaching commitments and lecturing. However, I still managed to sneak in a bit of work for my Cross-Scale work package for which I am now simulating different data sets and interaction/association networks to identify the statistical method best suited to elucidate species-networks from a wide range of data and a multitude of confounding effects.

During week 48, I was originally scheduled to attend a week-long workshop on species distribution modelling in Portugal. Sadly, the workshop was pushed back to next spring instead of transferred to be held remotely. I have to say I am quite disappointed with this development and can not understand the reasoning behind this decision. Lacklustre communication by the organizers makes this issue only more pronounced. I took this piece of bad news and turned it into something good, though. For quite a while had I felt overworked (I definitely over-committed on teaching commitments this semester), and so I decided to take almost all of week 48 off as holidays. Truly blissful. Also: kudos to my supervisor for being an absolute champ about me caching in my holidays spontaneously like this!

[German] Workshops ohne Ende

Kann es wirklich sein? Ein neuer PhD-Tagebucheintrag von mir? Fast pünktlich auch noch?! Ihr denkt bestimmt: “Erik muss sicher seinem Arbeitsplant voraus sein, um einen Tagebucheintrag schreiben zu können.” Leider ist das nicht der Fall. Ich schiebe nur größere Aufgaben, die ich heute nicht angehen möchte, vor mir hin. Was ist passiert, seit ich das letzte Mal hier einen Eintrag gemacht habe? Gehen wir doch Woche für Woche durch.

In Woche 45 nahm ich an einem Workshop der Universität von Helsinki teil. Er wurde komplett aus der Ferne abgehalten und war ein absoluter Knaller! Wer in Zukunft einen Workshop durchführen muss, sollte sich genauer ansehen, wie diese Leute das gemacht haben. Persönlich bin ich ein großer Fan vom Online-Zugang innerhalb der Wissenschaft. Es hilft mir, wöchentlich mit meinen Kollegen in Oxford, Glasgow und Tucson (AZ) in Kontakt zu bleiben! Ich wünsche mir ernsthaft, dass mehr Konferenzen und Kurse aus der Ferne angeboten werden, da dies die Kosten und den Organisationsbedarf drastisch senkt. Wer weiß, vielleicht kann ich irgendwann in der Zukunft vollständig aus der Ferne arbeiten – das würde mir sicher nichts ausmachen!

Während Woche 46 stürzte ich gleich wieder in meine Lehrverpflichtungen. Gleichzeitig bereitete ich mich hektisch auf einen eigenen Workshop vor, den ich schließlich am 11.12.2020 abhielt. Es war wunderbar! Während dieses Workshops präsentierte ich mein R-Paket KrigR einem breiteren Publikum von Makroökologen und zeigte einige praktische Beispiele für dessen Verwendung. Es verlief reibungslos und die Leute schienen fasziniert und beeindruckt von dem, was KrigR kann. Ich habe viele sehr positive Rückmeldungen erhalten und bereits von einigen Teilnehmern gehört, die KrigR jetzt für ihre eigenen Projekte verwenden (und immer noch Lob dafür übrig haben). Der Workshop wurde aufgezeichnet und kann hier im Videoformat und hier im HTML-Format verfolgt werden (diese Version enthält bereits zusätzliche Neuigkeiten).

Woche 47 beschäftigte mich besonders mit einigen zusätzlichen Lehrverpflichtungen und Vorträgen. Es gelang mir jedoch immer noch, ein wenig Arbeit für mein Cross-Scale-Arbeitspaket zu leisten, für das ich jetzt verschiedene Datensätze und Interaktions- / Assoziationsnetzwerke simuliere, um die statistische Methode zu ermitteln, die am besten geeignet ist, Artennetzwerke aus einem breiten Spektrum von Daten und einer Vielzahl von verwirrenden Effekten hervorzuheben.

In Woche 48 sollte ich ursprünglich an einem einwöchigen Workshop zur Modellierung der Artenverteilung in Portugal teilnehmen. Leider wurde der Workshop auf das nächste Frühjahr verschoben, anstatt ihn aus der Ferne zu übertragen. Ich muss sagen, dass ich von dieser Entwicklung ziemlich enttäuscht bin und die Gründe für diese Entscheidung nicht verstehen kann. Die mangelhafte Kommunikation der Organisatoren macht dieses Problem nur noch ausgeprägter. Ich nahm diese schlechte Nachricht und machte daraus etwas Gutes. Ich hatte mich eine ganze Weile überfordert gefühlt (ich habe mich in diesem Semester definitiv zu sehr für das Unterrichten eingetragen), und so beschloss ich, fast die gesamte Woche 48 als Urlaub zu nehmen. Wirklich gut so. Außerdem: Ein großes Lob an meinen Vorgesetzten, dass er ein absoluter Held dabei ist anzunehmen, dass ich in meinen Ferien so spontan nehme!

Erik Kusch
Erik Kusch
PhD Student

In my research, I focus on statistical approaches to understanding complex processes and patterns in biology using a variety of data banks.

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